Bergrettung Ehrwald
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Einsatzrekord bei der Bergrettung Ehrwald
Hier ein Bericht von unserem Einsatzaufkommen - veröffentlicht Anfang November in der Tiroler Tageszeitung...


Rekordsommer wurde zur Belastungsprobe für Retter

Die Bergrettung Ehrwald zählte im Sommer 42 Einsätze. Stundenlange Bergungen forderten dem Team geistig und körperlich alles ab.
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600 Meter Abseilen am Stopselzieher
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Nachteinsatz
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Am Stopselzieher
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Unfall am Seebensee
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Untertützung des Notarzthubschraubers
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Das neue Einsatzfahrzeug hat sich bereits voll bewährt


Von Erich Papp

Ehrwald " Der heurige schöne Sommer hat nicht nur, was die Temperaturen betrifft, bisherige Rekordmarken geknackt. Er bescherte der Bergrettung Ehrwald auch einen neuen Einsatzrekord. Insgesamt 42-mal musste die Rettungsmannschaft ins alpine Gelände, um in Not geratene Personen im Einsatzgebiet Wetterstein und Mieminger Kette zu bergen. Die meisten Einsätze gingen glimpflich aus. Nur eine ältere Wanderin verstarb nach Herzversagen noch am Berg.

Nachdem das Frühjahr relativ ruhig mit "normalem" Einsatzaufkommen begonnen hatte, war insbesondere der August mit 21 Einsätzen ein absoluter Rekordmonat. "Es gab Tage, an denen wir gleich dreimal ausrücken mussten", berichtet Ortsstellenleiter Christian Spielmann.

Viele Einsätze konnten mit dem Einsatzfahrzeug oder mittels Hubschrauber-Unterstützung relativ schnell abgewickelt werden. Es waren aber auch einige Einsätze dabei, die die Bergretter voll forderten. So zum Beispiel Mitte Oktober an der Zugspitze. Am Klettersteig "Stopselzieher" hatte sich ein ungarischer Bergsteiger durch einen Sturz am Knie verletzt. Er musste liegend über sieben Stunden in Nebel und Dunkelheit über 600 Meter teils senkrechtes Gelände abtransportiert werden. Das bedeutet stundenlang vollste Konzentration und körperliche Schwerstarbeit für die Bergemannschaft. "Man sieht bei diesen Einsätzen, welcher Aufwand und wie viel Zeit notwendig sind, aber auch wie wichtig die bodengebundene Rettung ist, wenn der Hubschrauber einmal nicht fliegen kann", erklärt Spielmann. Generell könne festgestellt werden, dass vor allem im Frühjahr (durch Altschnee) und im Herbst (durch rasche Wetterumschwünge und frühes Einbrechen der Dunkelheit) die Bedingungen am Berg oft unterschätzt werden. "Das ist genau die Zeit, in der wir vermehrt zu schweren Einsätzen ausrücken müssen", weiß Spielmann.

Jetzt im Spätherbst wird es wieder ruhiger. Es wird aber nicht ausgeruht. Die Zeit wird für Schulungen zur Vorbereitung auf die Wintersaison genutzt. Denn die 42 Sommer-Einsätze sind nur die halbe Wahrheit. Im Winter kommen erfahrungsgemäß noch einmal rund doppelt so viele Einsätze " vor allem auf den Skipisten " dazu.

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